„Ich singe, um nicht zu weinen” Psychoanalytische Überlegungen zur Musik des Tango Argentino

Im Rahmen der Reihe „Psychoanalyse & Kunst“ mit Mechthild Kessler (Tübingen)

Der Tango Argentino entstand Ende des 19. Jahrhunderts in einer Zeit existenziellen wirtschaftlichen Umbruchs und weltweiter Migration. Die Bezeichnung „kurzes Lied zum langen Abschied” umschreibt treffend die Atmosphäre von Verlust und Abschied, die nie vollständig aufgelöst, sondern vielmehr zu einem identitätsstiftenden Lebensgefühl wurde.
Der Vortrag geht der Frage nach, in welcher Weise die Musik des Tangos die melancholische Stimmung hinsichtlich eines Verlustgeschehens sowohl transportiert als auch zugleich einen kreativen Spiel-Raum eröffnet. Exemplarische Liedtexte und Hörbeispiele sowie die Entstehungsgeschichte des Tangos werden in Bezug gesetzt zu psychoanalytischen Überlegungen.

Für die dem Vortrag zugrunde liegende Arbeit erhielt Mechthild Kessler 2021 den wissenschaftlichen Förderpreis der Stiftung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e.V. / IPPMV gemeinsam mit dem Landesverband M-V der DGPT.

Eintritt 5 Euro

Foto (c) von Diversidad über Pixabay

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