14.04.2026 | 19:30 Stadthalle / Rubenowsaal Bühne

Das Tagebuch der Anne Frank

Mono-Oper von Grigori Frid basierend auf dem Tagebuch der Anne Frank Deutsch von Ulrike Patow

„Wenn ich in den Himmel schaue, dann denke ich, dass all diese Grausamkeiten auch mal ein Ende haben …“

Was bedeutet es, sich zu verstecken, nicht da sein zu dürfen – auf ewig in der Unsichtbarkeit zu leben? Was geschieht mit einem Menschen, wenn die Welt draußen zur Bedrohung wird und Hoffnung dennoch nicht verstummt?

Grigori Frids monodramatische Oper „Das Tagebuch der Anne Frank“ führt eindrucksvoll in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Mädchens, das unter ihren erschütternden Bedingungen niemals aufhört, an das Gute zu glauben. Angelehnt an das weltberühmte Tagebuch, verdichtet Frid ihre Erlebnisse zu einem berührenden Monolog in 21 Szenen: Geburtstagsfreude, Angst vor der Gestapo, Einsamkeit, erste Verliebtheit und Hoffnung auf Befreiung. Musik erklingt da, wo Worte nicht ausreichen – zart, eindringlich und voller Poesie.

Annes Schicksal ist kein Einzelfall. Ihre Stimme steht stellvertretend für Millionen. Diese Oper macht Vergangenheit spürbar und öffnet einen Raum für Mitgefühl, Nachdenken und Hoffnung. Es ist kein Mahnmal aus Stein, sondern ein klingendes, lebendiges Erinnern – und eine kraftvolle Botschaft an uns alle: Nie den Mut verlieren. Komponiert für eine Sängerin und ein Kammerensemble, eröffnet das Werk insbesondere jungen Menschen ab Klasse 9 einen emotionalen Zugang zu einem der bewegendsten Zeugnisse des Holocaust.

Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten / keine Pause

Veranstalter: Theater Vorpommern

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