Greifswalder Literaturfrühling "All das Schöne" mit Katja Klemt
Ein sensibles und mitreißendes Theaterstück über Depression
Wie reagiert man als siebenjähriges Kind auf einen Suizidversuch der Mutter? Man versucht sie aufzuheitern, sie davon zu überzeugen, dass es viele Dinge gibt, für die es sich lohnt zu leben. Am besten schreibt man darüber eine Liste: die beginnt mit 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten und wächst in den verschiedenen Lebensphasen weiter – zunächst um nicht den Mut zu verlieren, später aus dem überwältigenden Gefühl der ersten Liebe. Das kindliche Projekt ist bereits ein ständiger Lebensantrieb geworden, der sogar bei der Zahl 10.000 keinen Halt macht.
Depression gehört zu unserem Alltag und hat viele Facetten - lustig ist sie nie. Umso erstaunlicher ist es, dass der Brite Duncan Macmillan es geschafft hat, ein umwerfend komisches, sensibles und mitreißendes Stück über dieses Thema zu schreiben. Die ständige Beschäftigung mit dem todernsten Thema führt genau zum Gegenteil - wir erleben ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, warum es sich unbedingt lohnt zu leben.
Es spielt: Katja Klemt, Regie: Anja Dechant, Ausstattung: Ruth Pulgram
von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe, aus dem Englischen von Corinna Brocher
Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg
Eine Koproduktion der Naturbühne Trebgast und Katja Klemt
Aufführungsrechte beim Rowohlt-Theaterverlag

