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Effekte anthropogener Stressoren auf Räuber-Beute-Interaktionen und deren Konsequenzen für Ökosystem-Gemeinschaften

Öffentlicher Abendvortrag von Privatdozentin Dr. Linda C. Weiss (Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Evolutionsökologie und Biodiversität der Tiere)

im Rahmen der Vortragsreihe „Planet Erde 3.0 – Living in a changing world“

Süßwasserökosysteme sind zunehmend mit den Auswirkungen globaler Umweltveränderungen konfrontiert, darunter die Klimaerwärmung, erhöhter CO₂-Gehalt (pCO₂) und anthropogene Faktoren wie Schadstoffe und Psychopharmaka. Ich zeige, wie diese Faktoren die Interaktionen zwischen Organismen, insbesondere die Räuber-Beute-Interaktionen, beeinflussen und das Verhalten, die Morphologie und die lebensgeschichtlichen Anpassungen der Beutetiere potentiell stören und welche Effekte dies für unsere Ökosystem-Gemeinschaften haben kann.

Linda C. Weiss ist eine Ökologin, die sich auf Räuber-Beute-Interaktionen und phänotypische Plastizität bei Süßwasserorganismen spezialisiert hat. Ihre Forschung konzentriert sich darauf, wie Umweltstressoren wie Klimawandel und Verschmutzung die Anpassungen von Arten, insbesondere von Süßwasserkrebsen, beeinflussen. Sie hat das Verständnis der anthropogenen Auswirkungen auf aquatische Ökosysteme erheblich verbessert und Publikationen in den Bereichen Evolutionsökologie und Umweltwissenschaften veröffentlicht. Für ihre Beiträge wurde sie von der Deutschen Zoologischen Gesellschaft mit dem Walther-Arndt-Preis ausgezeichnet.

Moderation: Professor Dr. Alexander Wacker

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