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Jana Rot "unHEIMlich schön" - Collage, Zeichnung, Installation.

Jana Rot "unHEIMlich schön" - collage, drawing, installation.

Jana Rot wurde 1984 in Brežnev, UdSSR geboren, eine Stadt in der Republik Tatarstan. Sie hat in Kasan und Moskau gelebt und studiert, bevor sie 2013 zum Bachelorstudium Bildende Kunst und Slawistik nach Greifswald zog.
Geboren in einer Stadt und einem Land, die nicht mehr existieren, ist Jana Rots künstlerische Praxis von Themen der Erinnerung und der Reproduktion der Vergangenheit geprägt.
„Ich selbst bin in Plattenhäusern in Naberezhnye Chelny in Russland geboren und aufgewachsen (zu Sowjetzeiten hieß die Stadt Breshnev). Diese Stadt wurde als Zukunftsideal, als Musterbeispiel des kommunistischen Urbanismus gebaut.“ Als sie fünf Jahre alt war, zog ihre Familie vom Randbezirk mit einem Fichtenwald und Resten dörflicher Gegend aus einem fünfstöckigen Haus in ein neunstöckiges ins Zentrum der Stadt. „Damals glaubte ich, in einer beängstigenden Welt von Riesen gelandet zu sein. Diese endlosen Reihen an tristen, vielstöckigen Zwillingshäusern bedrückten mich mit ihrer Wucht, Einförmigkeit und Höhe. Ich hatte Angst, mich dem Fenster zu nähern.“

Mit dem Umzug nach Greifswald kamen die Erinnerung an ihre Heimat wieder: „Die Plattenbauhäuser scheinen seit den DDR-Zeiten wie einkonserviert zu sein. Nur der Anstrich wurde aufgefrischt, Aufzüge wurden angebaut und bunte Graffitis an den Seiten angebracht, als ob es genug wäre, um die Lebensqualität ihrer BewohnerInnen zu verbessern.“
In ihrer Arbeit untersucht sie wie Reproduktion von Vergangenheit zu Verzerrungen der Realität führen und konzentriert sich darauf, das Unsichtbare sichtbar zu machen.
„Der Ausdruck unheimlich schön verbindet Bedeutungskomponenten wie furchtbar, schrecklich, angsterregend auf widersprüchliche Weise mit positiver Wertung, so kann man jemanden oder etwas unheimlich gern haben; im Wortstamm liegt das Heim als vertrautes Zuhause verborgen.“

Ausstellung bis 14.06.2023, Di-Fr 14-18 Uhr, Eintritt frei
Am Feiertag 18.05. und Fr, 19.05.2023 bleibt die Galerie geschlossen.

Koeppenhaus - Literaturzentrum Bahnhofstr. 4/5 17489 Greifswald 0 38 34 - 77 35 10
Picture credits: IKAZ e.V.

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