Workshop: Brücken bauen
Ein multiperspektivischer Workshop zum Umgang mit dem Thema Israel/Palästina und dessen Auswirkungen auf das Zusammenleben
Während der Nahostkonflikt und Diskriminierung von muslimischen und jüdischen Menschen zu Spannungen in unserer Gesellschaft führen, ist Dialog und Austausch unentbehrlich.
Im Workshop wollen wir uns mit unseren Gedanken und Belastungen zum Nahostkonflikt auseinandersetzen, sowie mit historischen und geographischen Fakten. Er ist ein Beitrag dazu, dieses konfliktbehaftete Thema besprechbar zu machen. Wir bekommen Einblicke in die Zivilgesellschaft in Israel und Palästina und versuchen, Vorurteile abzubauen.
So wollen wir Ausblicke auf Lösungsansätze für den Konflikt erarbeiten und, in einem Raum des gegenseitigen Respekts, Brücken zwischen Menschen bauen.
Die Referent*innen:
Anton Livshits ist Kulturwissentschaftler. Als politischer Bildner arbeitet er für das Netzwerk Verstärker der BPB, die Bildungsstätte Anne Frank , den Transaidency e. V. und eine Reihe weiterer Träger. Seine Themenschwerpunkte sind einerseits Israel/Palästina Rassismus und Antisemitismus, er arbeitet auch zu Rechtsextremismus und Desinformation. Zudem verfolgt er ein kulturphilosophisches Dissertationsprojekt.
Sapir Hubermann ist Kulturvermittlerin, Bildungsreferentin und Kuratorin aus Tel Aviv und lebt in Berlin. Seit 2017 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit und Vermittlung, unter anderem für das Jüdische Museum Berlin und die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Zu ihren Schwerpunkten gehören jüdische Geschichte und Gegenwart, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus sowie israelisch-palästinensische Verflechtungen. Neben ihrer Bildungsarbeit promoviert sie zu Archiven, Erinnerungskulturen und visuellen Narrativen in kulturwissenschaftlichen und postkolonialen Kontexten.
Veranstalter: verquer. mit Verstärker Netzwerk
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