MEIN NEUES ALTES ICH (Deutschland/ Dänemark/ Norwegen 2026)
Eine emotionale Reise in das Mysterium der Menopause
Trotz der Tatsache, dass rund die Hälfte der Menschheit die Menopause durchlebt und viele Frauen darunter so stark leiden, dass ihr Alltag erheblich beeinträchtigt wird, zählt diese Lebensphase noch immer zu den am wenigsten erforschten Themen der Medizin. Typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme, Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten oder eine erhöhte Anfälligkeit für Depressionen sind weit verbreitet – doch ihre Ursachen bleiben größtenteils unklar.
In ihrem Film macht sich Regisseurin Louise Unmack Kjeldsen, die selbst mitten in dieser Lebensphase steht, auf eine persönliche Spurensuche. Sie will herausfinden, welche Rolle der sinkende Östrogenspiegel für Körper und Gehirn spielt – und weshalb die Menopause wissenschaftlich so lange kaum Beachtung fand.
Auf ihrer Reise begegnet Kjeldsen international führenden Expertinnen, die untersuchen, ob die Symptome der Wechseljahre mit dem deutlich höheren Alzheimer-Risiko von Frauen, mit depressiven Erkrankungen oder der auffallend hohen Suizidrate von Frauen im Alter zwischen 45 und 54 Jahren in Verbindung stehen könnten.
Ebenso geht der Film der Frage nach, weshalb bewährte Therapien und Medikamente häufig nicht verschrieben werden.
Der Film bricht mit Tabus, klärt auf und hinterfragt Vorurteile. Er zeigt, wie jahrhundertelange Fehlinformationen und gesellschaftliche Haltungen dazu führten, dass viele Betroffene im Stillen litten und das Wissen über die Menopause bis heute lückenhaft geblieben ist. Mit wissenschaftlicher Präzision und persönlicher Offenheit wirft Louise Unmack Kjeldsen ein neues Licht auf ein Thema, das dringend mehr Aufmerksamkeit verdient.
Regie: Louise Unmack Kjeldsen | Dokumentarfilm | 75 Minuten | Deutschland/ Dänemark/ Norwegen | 2026 | FSK 12
Eintritt 5 Euro


