Kein Land für Niemand - Abschottung eines Einwanderungslandes
Filmvorführung und Gespräch mit dem Regisseur Maik Lüdemann
Der Film beleuchtet kritisch die europäische Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel. Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.
Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise, wie politische Entscheidungen das Leben von Schutzsuchenden beeinflussen und stellt die Frage, welche Verantwortung eine demokratische Gesellschaft trägt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für ein Gespräch mit dem Regisseur Maik Lüdemann.
Eintritt frei, aber nur mit Ticket. Buchen (!) unter: rausgegangen.de
Einlass ab 16:30 Uhr, Beginn 17 Uhr
Trailer und mehr Infos zum Film: https://kein-land-fuer-niemand.de/
Die Filmvorführung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe internationale Wochen gegen Rassismus statt.
Veranstalter: Sea Eye Lokalgruppe Greifswald

