Zukunft(en) des Nordatlantiks – Die Arktisregion im Fokus
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen Grönland, Island und die Färöer-Inseln. Wie haben sich die Diskurse innerhalb dieser Gesellschaften verändert?
Die Arktisregion des Nordatlantiks hat in jüngster Zeit sowohl in sicherheitspolitischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dafür gibt es verschiedene miteinander verknüpfte Gründe, die von der Unvorhersehbarkeit der amerikanischen Außenpolitik bis hin zu den bereits erkennbaren und absehbaren Folgen des Klimawandels reichen, die den Zugang zur Region und damit auch ihre strategische Bedeutung verändern.
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen Grönland, Island und die Färöer-Inseln. Wie haben sich die Diskurse innerhalb dieser Gesellschaften verändert? Vor welchen Herausforderungen stehen die drei Länder hinsichtlich ihres kulturellen und politischen Selbstverständnisses? Während Fragen zur künftigen Gestalt des dänischen Königreichs in Grönland und auf den Färöern hochaktuell geworden sind, diskutiert Island über das für 2027 erwartete Referendum, bei dem es um die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen gehen wird.
Das Panel wird durch drei kurze Keynote-Vorträge zu den verschiedenen regionalen Perspektiven eingeleitet. Im Anschluss an das Podiumsgespräch hat auch das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Mittwoch, 13. Mai 2026
17:00 Uhr
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg
Eintritt frei
Foto von Tórshavn: Aline Dassel via Pixabay
Veranstalter: Nordischer Klang


