Nicht nur die DDR im Widerstreit (Die Geschichte bleibt offen – damals wie heute)

Versuch einer Bestandsaufnahme mit Dr. sc. phil. Stefan Bollinger, Historiker und Politologe.

Zum Thema:
Auch wenn derzeit andere Konflikte dominieren, stehen bleibt die Frage, woher wir kommen, was wir geleistet und was wir versäumt haben – für Linke, für Sozialisten zwingend. Vierzig bzw. siebzig Jahre Realsozialismus sind ein Wimpernschlag in der Weltgeschichte, aber eine Zäsur global wie national. Eine Bestandsaufnahme muss nüchtern Zwänge und Widersprüche der versuchten sozialistischen Revolutionen beleuchten, muss erkunden, warum Millionen engagiert und mit Herzblut eine neue Gesellschaft aufbauten. Und sie muss nach inneren wie äußeren Gründen für das letztliche Scheitern dieser realsozialistischen Praxis fragen.
Wir wollen diskutieren:
- Warum hatten die Kommunisten 1945/49 (oder 1917 oder 1959..) eine Chance?
- Was hat die „kommunistische Diktatur“ den Menschen gebracht – in erster Linie Terror oder
soziale Emanzipation und ein sozial und materiell gesichertes Leben?
- Warum wurden Staat und Gesellschaft nicht so reformiert, dass sie neuen Herausforderungen und
demokratischen Ansprüchen entsprechen und dem Druck einer feindlichen, imperialistischen
Umwelt standhalten konnten.
- Wie gehen wir heute als Linke mit dieser Geschichte um, wie mit der massiven Verleugnung von
radikalen sozialistischen Ideen in immer neuem Gewand?

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