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    „Es gibt keinen Planet B“ – Wissenschaftskommunikation zum Ende der Welt
    Öffentlicher Abendvortrag von Philipp Schrögel (Universität Heidelberg) und Dr. Julia Serong (Ludwig-Maximilians-Universität München) im Rahmen der Vortragsreihe „Planet Erde 3.0“

    Die Katastrophe scheint der neue Normalzustand unseres Planeten zu sein: die Covid19-Pandemie und der Klimawandel und seine Folgen bestimmen die weltpolitische Agenda. Es gilt, das Ende der Welt zu verhindern: aber geht es dabei “nur” um den Planeten an sich oder nicht eher um die menschliche Zivilisation und deren Wohlergehen? Im Konzept der “Planetary Health” werden beide Aspekte zusammengeführt. Dabei steht die Wissenschaftskommunikation vor der Herausforderung, vielschichtige Forschungsergebnisse zu vermitteln. Eine grundlegende Frage lautet: Gehören apokalyptische Endzeitszenarien überhaupt dazu, oder brauchen wir vor allem positive, lösungsorientierte Botschaften?

    Philipp Schrögel hat Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg und Public Policy an der Harvard University studiert. Er forschte am Karlsruher Institut für Technologie zu Wissenschaftskommunikation und ist seit April 2021 als Forschungskoordinator und Verantwortlicher für Wissenschaftskommunikation am Käte Hamburger Kolleg für Apokalyptische und Postapokalyptische Studien (CAPAS) an der Universität Heidelberg tätig. Daneben arbeitet er freiberuflich in der Wissenschaftskommunikation. Sein Schwerpunkt in Forschung und Praxis sind partizipative und kreative Kommunikationsansätze.

    Julia Serong hat Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert. An der Freien Universität Berlin promovierte sie 2014 mit einer Dissertation über Medienqualität. Anschließend leitete sie mehrere Forschungsprojekte im Bereich Wissenschaftsjournalismus und Gesundheitskommunikation an der TU Dortmund. Von 2017 bis 2021 war sie Koordinatorin der Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Faktizität der Welt“ an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Derzeit leitet sie als Research Director das Forschungsprogramm des Munich Science Communication Lab.

    Moderation: Professor Dr. Martin Haase, Lisa Männer M. Sc.

    Bildnachweis: wiko

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