• Donnerstag, 14. Oktober 2021
  • Ausstellung
  • Kleine Rathausgalerie
    Opfer rechter Gewalt in Deutschland (1990 - 2017)
    Die Ausstellung erinnert an die Opfer rechter Gewalt und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt.

    Mindestens 183 Menschen sind seit Anfang 1990 durch rechte Gewalttaten ums Leben
    gekommen. Jedes Jahr sterben weitere Menschen aufgrund rechter, rassistischer, antisemitischer,
    sozialdarwinistischer oder heterosexistischer Motive. Es gibt viele Tote, die niemals Schlagzeilen
    machten und von deren Schicksal keine Statistik zeugt. Die Ausstellung »Opfer rechter Gewalt
    seit 1990« erinnert an diese Menschen und thematisiert zugleich die anhaltende Verdrängung
    rechter Gewalt. Seit der ersten Veröffentlichung im Jahr 2001 wurde die Ausstellung mehrfach
    überarbeitet und existiert inzwischen in der siebten Fassung. Anstoß gab eine Chronik der
    Zeitungen »Frankfurter Rundschau« und »Der Tagesspiegel«, die im Jahr 2000 bereits 93
    Todesopfer rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung zählten.
    Traurigerweise hat die Ausstellung auch einen konkreten Bezug zu Greifswald, denn auch hier
    wurden bereits zwei Menschen von Neonazis ermorden - Eckard Rütz und Klaus Dieter Gerecke.
    Beide Fälle sind in der Ausstellung dokumentiert.

    Bildnachweis: Opferperspektive e.V.

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  • Ort
Bildnachweis: Opferperspektive e.V.
Ausstellung | 14.10. - 26.11.2021 | Kleine Rathausgalerie
Bildnachweis: Gudrun Krüger
Fotoausstellung im öffentlichen Raum | 10.09. - 30.11.2021 | Wieck, Nordmole
Bildnachweis: Peter van Heesen
Tanzstück für Kinder ab 6 Jahren | 19.10.2021, 18:00 Uhr | Theater Greifswald