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    Back to the Fatherland / Zurück ins Vaterland
    Der Film zeigt die dritte Generation nach dem Holocaust bei ihrem Bemühen, sich eine Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit zu ignorieren. Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.

    Guy hat Israel verlassen um einer Frau nach Salzburg zu folgen. Die einzige Person in der Familie, die Guy bedingungslos in seiner Entscheidung unterstützte, war sein Großvater Uri. Uri war 15 Jahre alt als er und seine Familie aus dem Konzentrationslager Theresienstadt befreit wurden. Nach einer endlosen Reise durch verschiedene Auffanglager und nach der Trennung von seiner Mutter kam Uri in Israel an. Er liebt Österreich noch immer. Israel ist heute sein Zuhause, aber Österreich bleibt seine Heimat. Er konnte sich nie von ihr trennen, nicht von der Landschaft, nicht von der Kultur, nicht von der Sprache. Die israelischen Freunde von Gil, Dan und Guy können ihre Entscheidung nur schwer akzeptieren; ihre Eltern sind ablehnend; die Großeltern zwiespältig.
    Das hat die Generationen gespalten.

    Die jüngsten Entwicklungen in Europa, der Terror und die verstärkte Zuwanderung muslimischer Flüchtlinge entfacht eine intensive Diskussion: Kommt zu dem latent existierenden Antisemitismus nun auch ein „importierter“ Antisemitismus in Europa auf?
    Damit wächst der Druck auf die jungen Israelis. War es die richtige Entscheidung nach Europazu gehen? Wieviel Risiko steckt darin?

    „Back to the Fatherland“ zeigt die dritte Generation bei ihrem Bemühen, sich eine Zukunft zu schaffen, ohne die Vergangenheit zu ignorieren. Deutschland und Österreich werden dabei aus einer jüdischen Perspektive gezeigt und es wird deutlich, in welch unterschiedlichen Formen der Holocaust heute noch präsent ist.

    Dokumentarfilm AT, IL, DE, USA 2017, Regie: Kat Rohrer und Gil Levanon, 75 min, Blu-ray, OmdtU

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Gedenkveranstaltungen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald sowie der Universität Greifswald zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar, dem Tag der Befreiung der Überlebenden des nationalsozialistischen Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

    Eintritt: 4 Euro

    Foto: (c) GREENKAT PRODUCTIONS

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    Bildnachweis: (c) GREENKAT PRODUCTIONS

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    Bildnachweis: IKAZ e.V.

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