Vortrag: Rechtsextremismus im DDR-Bezirk Rostock im Spiegel der Stasi-Akten

Referent: Dr. Höffer, Leiter der Außenstelle Rostock des Bundesarchivs für Stasi-Unterlagen

Antifaschismus war in der DDR eine Staatsdoktrin. Wie ging die SED-Diktatur aber tatsächlich mit der nationalsozialistischen Erblast, antisemitischen und fremdenfeindlichen Erscheinungen sowie neofaschistischen Tendenzen um? Wie wirken diese nach dem Untergang der DDR weiter? Diesen Fragen spürt Dr. Volker Höffer (Historiker, Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) am Beispiel des DDR-Ostseebezirks Rostock und auf der Grundlage umfangreicher Recherchen in den Unterlagen der DDR-Geheimpolizei in seinem Vortrag am 17. Juni 2026 im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald nach. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Gespräch mit dem Publikum. Eintritt frei.

Am gleichen Tag führen das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv und der Landesbeauftragte für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Bürgerberatung durch.
Ein Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Rostock erläutert die Regelungen zur Einsicht in die Stasi-Akten und hilft bei der Antragstellung. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich. Fragen zur Rehabilitierung von politischem Unrecht in der DDR beantwortet eine Mitarbeiterin des Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur

Bildnachweis: Foto aus Akte, Archiv für Stasiunterlagen, Außenstelle Rostock
Soziokulturelles Zentrum St. Spiritus Lange Straße 49 17489 Greifswald 03834 - 8536-4444

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