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    Frieda Stundl-Pietschmann und Luise Greger
    Ausstellung zum 120. und 160. Geburtstag

    Frieda Pietschmann wurde am 19. Januar 1901 in Greifswald geboren. Sie ist in erster Linie durch ihren späteren Mann Rudolf Stundl, welcher das Projekt "Vorpommersche Fischerteppiche" maßgeblich in Leben rief und jahrzehntelang begleitete, bekannt. Die war eine in Skandinavien ausgebildete Handweberin, die ihre eigene Weberei im Haus der Eltern in der Gützkower Straße 84 betrieb. Auch schon vor ihrer Heirat mit Rudolf Stundl im Jahr 1946 unterstützte und förderte sie die Entwicklung der Vorpommerschen Fischerteppiche mit ihrem Fachwissen aus dem Bereich der Weberei.
    Luise Greger ist am 27. Dezember 1861 in Greifswald als jüngstes von vier Kinder zur Welt gekommen. Sie erhielt mit 5 Jahren Klavierunterricht. Bereits im Alter von 11 Jahren fing sie an zu komponieren. Ihr Vater förderte sie sehr und veröffentlichte schon früh eine Sammlung ihrer Kompositionen aus den 1874-1876. Luise Greger vertonte zuallererst Lieder, u.a. von Goethe und Storm, aber auch ihr Märchenspiel "Gänseliesel" erfreute sich eines großen Erfolges. Zudem war Luise Greger eine beliebte und geschätzte Kammersängerin.

    Anlässlich der beiden runden Geburtstage wird das Leben und Werk der beiden Greifswalder Frauen in der Ausstellung vorgestellt.

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Schutzfonds, Überbrückungsstipendien, Soforthilfen, Kultur für zu Hause
Bildnachweis: Entwurf für einen Webteppich ©Kustodie der Uni Greifswald
Ausstellung über Leben und Werk der beiden Greifswalder Frauen | Kleine Rathausgalerie | 02.12.2021 - 21.01.2022
Bildnachweis: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
27.01.2022 | 19:00 Uhr | Universität Greifswald