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    Familien-Uni online: Woher kommt der Nikolaus?
    Die Geschichte des Geschenkebringers

    [Die Veranstaltung findet online statt und wird zum Veranstaltungstermin auf der Webseite der Familien-Universität zugänglich sein.]

    Es ist ein alter und beliebter Brauch, in der Nacht vor dem 6. Dezember Stiefel vor die Tür zu stellen, damit der Nikolaus dort Mandarinen, Nüsse und Schokolade für die Kinder hineinlegt. Das Bild vom alten Mann mit dem langen roten Mantel und dem weißen Rauschebart ist überall bekannt. Spätestens im Herbst gibt es den Nikolaus als Schokoladenfigur in jedem Supermarkt. Überall auf der Welt gibt es Bräuche und Geschichten zum Nikolaus. Oft bringt der Nikolaus einen Gefährten mit – der als „Knecht Ruprecht“, „Schmutzli“ oder „Krampus“ bekannt und gefürchtet ist. Die Bräuche haben sich also über Jahrhunderte je nach Region und kulturellem und konfessionellem Hintergrund unterschiedlich entwickelt. Sie verändern sich bis heute. Der evangelische Reformator Martin Luther spielte dabei genauso eine Rolle wie der Getränkehersteller Coca-Cola.

    Für Greifswald spielt der Nikolaus eine besondere Rolle: Denn der Heilige gilt seit dem Mittelalter als Schutzpatron der Seefahrer und Händler sowie der Hanse. Der Dom St. Nikolai trägt stolz seinen Namen. Und eine alte Sage verbindet ihn mit der „unrechten Mühle“, deren Flügel links herumdrehten.

    Die Figur des Heiligen Nikolaus geht auf zwei historische Personen zurück: Den Bischof von Myra aus dem dritten Jahrhundert nach Christus und Nikolaus von Sion – ein Ort in der Nähe von Myra. Myra liegt in der heutigen Türkei. Beide Männer sollen den Armen und vor allem den Kindern geholfen und Wunder gewirkt haben. Am Nikolaus zeigt sich auch, wie sich die Hilfe der Kirche für die Armen im Laufe der Zeit verändert hat. Wenn der Heilige heute Bischof von Greifswald wäre: Auf welche Weise würde er wohl Menschen in Not helfen? Welche Rolle würden die kirchlichen Wohlfahrtsverbände und Einrichtungen von Diakonie und Caritas dabei spielen?

    Referentin: Natascha Desiree Gillenberg (Theologie)

    Bildnachweis: Foto: Patrick Gessner, 2021

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Schutzfonds, Überbrückungsstipendien, Soforthilfen, Kultur für zu Hause
Bildnachweis: Entwurf für einen Webteppich ©Kustodie der Uni Greifswald
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Bildnachweis: Initiative für einen Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark e.V.
27.01.2022 | 19:00 Uhr | Universität Greifswald