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    Der tägliche Stoiker
    Nachdenkliches in der Coronapause

    "Heraklit vergoss Tränen, wann immer er in der Öffentlichkeit war, Demokrit dagegen lachte. Der eine sah nur eine Parade des Elends, der andere sah nur Torheit. Auch wir sollten leichtherziger an die Dinge herangehen und sie mit frohem Mut ertragen, denn es ist menschlicher, über das Leben zu lachen als stets zu wehklagen."
    Seneca, Von der Ruhe des Gemüts, 15.2

    FAZIT:
    Ist das nicht die perfekte Antwort darauf, wenn man etwas Frustrierendes hört und nicht weiß, ob man lachen oder weinen soll? Die Stoiker sahen wenig Sinn darin, wütend oder traurig über Dinge zu werden, denen unsere Gefühle gleichgültig sind. Vor allem, wenn wir uns wegen dieser Gefühle auch noch schlechter fühlen.
    Die Stoiker waren alles andere als eine Gruppe deprimierter, verbitterter alter Männer. Selbst wenn es wirklich schlecht stand um die Dinge, wenn die Welt ihnen Grund hätte geben können, vor Verzweiflung oder Zorn zu wehklagen, zogen sie es vor, darüber zu lachen.
    Auch wir können uns entscheiden, so zu sein wie Demokrit. Jede Situation bietet mehr Lachhaftes als Verachtungswürdiges. Und Humor ist wenigstens produktiv - er macht die Dinge leichter, nicht schwerer

    Aus: Ryan Holiday & Stephen Hanselman: Der tägliche Stoiker. 366 Nachdenkliche Betrachtungen über Weisheit, Beharrlichkeit und Lebensstil. Finanzbuchverlag, 2017.

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      Greifswald
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