• Donnerstag, 16. Mai 2019
  • Film
  • 20:00 / Koeppenhaus - Literaturzentrum
    "Rafiki" - Ein kenianischer Film der Freiheitsliebe und Lebensfreude ausstrahlt
    Im Rahmen der Aktionswochen gegen Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit"

    „Gute kenianische Mädchen werden gute kenianische Ehefrauen“ – Kena lernt schon früh, was von Mädchen und Frauen in ihrem Heimatland erwartet wird: artig sein und sich dem Willen der Männer fügen. So wird auch ihre alleinerziehende Mutter dafür verantwortlich gemacht, dass ihr Mann sie für eine jüngere Frau verlassen hat. Doch die selbstbewusste Kena lässt sich nicht vorschreiben, wie es zu leben hat. So freundet sie sich auch mit der hübschen Ziki an, obwohl ihre Väter politische Konkurrenten sind. Das Gerede im Viertel ist den Mädchen zunächst ziemlich egal. Doch als sich Kena und Ziki ineinander verlieben, müssen sie sich entscheiden: zwischen der vermeintlichen Sicherheit, ihre Liebe zu verbergen, und der Chance auf ihr gemeinsames Glück.

    Rafiki ist der erste kenianische Film, der bei den Filmfestspielen in Cannes gezeigt wurde. In Kenia selbst, wo Homosexualität noch immer unter Strafe steht, wurde der Film zunächst mit einem Aufführungsverbot belegt, das erst nach einer Klage der Regisseurin gelockert wurde.

    Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit" in Kooperation mit dem Bildungsprojekt Qube.

    Eintritt frei

    "Rafiki" ein Film von Wanuri Kahiu
    KE 2018, 81 Minuten, Original mit deutschen Untertiteln

    Foto (c) Edition Salzgeber

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    Bildnachweis: (c) Edition Salzgeber

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    Bildnachweis: IKAZ e.V.

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