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    Hans Winter (1895-1969) - ein Gartenarchitekt des 20. Jahrhunderts zwischen Tradition und Moderne
    Bildervortrag von Dr. Angela Pfennig | Gartenhistorikerin | Stralsund im Festsaal Wulflamhaus, Alter Markt 5, Stralsund, Eintritt: 8 Euro

    Die Sundpromenade und die Parkanlage am Wulflamufer als städtebauliche Freiraumentwürfe aus der Zeit der Weimarer Republik zählen nach wie vor zu den geschätzten öffentlichen Gartenanlagen der Hansestadt Stralsund. Der Stralsunder Zentralfriedhof, ab 1939 in Abschnitten errichtet, gilt in Fachkreisen als regional bedeutsames Beispiel für die Umsetzung von modellhaften Planungen und Reformkonzepten in der Friedhofskultur der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Doch der Schöpfer der in den letzten Jahren auf Grundlage der Originalpläne zum Teil sanierten Gartendenkmale, Gartenbauinspektor Hans Winter, ist einem breiten Fachpublikum und der Öffentlichkeit nach wie vor wenig bekannt.

    Hans Winter gehört jener Generation von Gartenarchitekten an, die zwischen zwei Weltkriegen eine relativ kurze kreative Berufschance in einer wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch hoch brisanten Zeit hatte. Sein fachliches Wirken als Gartenbauinspektor in der Gartenbauabteilung des Stadtbauamtes Stralsund 1926-1945 und als freischaffender Gartenarchitekt ab 1950 in Lüdenscheid umspannte die Themenbereiche Soziales Grün, Volkspark, städtebauliche Freiraumkonzepte, Gartenschauen, Notstandsarbeiten, Friedhof, Großgrünraumgestaltung, Landschaftsschutz, Pflege und Unterhaltung städtischer Gartenanlagen sowie Hausgärten und Gärten an öffentlichen Einrichtungen.

    Anlässlich des 50. Todestages von Hans Winter am 4. Dezember 2019 soll in einer biographischen Skizze versucht werden, das Leben und das Lebenswerk eines Gartenarchitekten des 20. Jahr-hunderts in seinen Entwicklungen, Brüchen und Anpassungen nachzuzeichnen, zu verstehen und zu würdigen.
    Angela Pfennig

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    Bildnachweis: Nachlass Familie Winter

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