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    Generationen von Forstleuten haben unseren Wald geprägt. 200 Jahre Forstwirtschaft in der Region Stralsund
    Vortrag mit Bildern von Peter Krüger | Diplomforstingenieur, Forstmeister i. R. | Niepars im Festsaal Wulflamhaus, Alter Markt 5, Stralsund, Eintritt: 8 Euro

    Zu fällen einen starken Baum,
    braucht´s eine halbe Stunde kaum.
    Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
    braucht er, bedenkt das, ein Jahrhundert!
    Verfasser unbekannt

    In Deutschland ist der Wald die natürliche Vegetationsform der Landschaft. Obwohl er für die Entwicklung der Menschen lebenswichtig ist, wurde er mit zunehmender Bevölkerungsdichte im Mittelalter zur Gewinnung von Äckern und Weideland auf großen Flächen gerodet. Das führte bei einem ständig steigenden Bedarf an Holz zu einer Überbeanspruchung der Wälder. Zusätzlich verwüsteten langwierige Kriege den Wald. Die wachsende Holznot zwang die Besitzer vor ca. 300 Jahren, zum Schutz der Wälder Personal einzusetzen. Die zerstörten Wälder mussten neu begründet, gepflegt und geschützt werden. Erste Anfänge einer Forstwirtschaft gab es schon, als das heutige Vorpommern noch zum Königreich Schweden gehörte. Aber erst nach 1815 unter preußischer Herrschaft begann die planmäßige Entwicklung der geordneten Forstwirtschaft.
    Zahlreiche Meinungsumfragen zeigen, dass die Wertschätzung des Waldes in Deutschland bemerkenswert hoch ist. In einer breiten Öffentlichkeit sind gute Kenntnisse über die Leistungen des Waldes als Quelle der vielfältigen Schutzfunktionen und der Erholung sowie der Wertschöpfung durch Holzproduktion vorhanden. Dagegen wissen die wenigsten Menschen etwas über die Forstleute zu sagen, die unsere Wälder, wie sie sich heute darstellen, geschaffen haben.
    Am Beispiel hervorragender Förster, Spezialisten und Waldarbeiter wird dargelegt, wie in den vergangenen 200 Jahren der Wald in der Region Stralsund trotz mancher Rückschläge nachhaltig leistungsfähig und gesund entwickelt wurde. Der Vortrag ist ein Dankeschön für die erfolgreiche und zukunftsorientierte Arbeit am Wald.
    Peter Krüger

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    Bildnachweis: Helke Knäbchen

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