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    Eine Lehrsynagoge in der Domstraße 14 – Christen und Juden in Greifswald zu Beginn des 18. Jahrhunderts
    Universität im Rathaus

    Zwischen 1706 und 1708 richtete der Greifswald Theologieprofessor und Generalsuperintendent von Schwedisch-Pommern, Johann Friedrich Meyer, in seinem Haus Domstraße 14 eine für Lehrzwecke bestimmte Synagoge ein. Diese Installation war zugleich Teil seiner umfangreichen Bibliothek. Nach Mayers Tod 1712 gelangte die „Synagoge“ auf abenteuerlichen Wegen über Leipzig nach Dresden, wo sie bis 1836 im Wallpavillon des Dresdner Zwingers als Teil eines „Juden-Cabinets“ zu sehen war. Danach verlieren sich ihre Spuren.
    Als einziges Relikt ist ein kleiner Traktat über diese Lehrsynagoge übriggeblieben, der in drei Auflagen erschien und eine detaillierte Beschreibung der Einrichtung enthält. Umfang und Bedeutung dieser Lehrsynagoge lassen sich dadurch noch gut rekonstruieren. Der Vortrag soll die „Meyersche Synagoge“ anhand eine Reihe von Bildern wieder vor Augen führen.

    17:00-18:00 Uhr, Bürgerschaftssaal des Rathauses (Am Markt)
    Referent: Prof. Dr. Christfried Böttrich
    Eintritt frei

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    Bildnachweis: Magnus Schult

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